Zahnfüllungen – Was ist die beste Alternative zu Amalgam?

Zahnfüllungen | Zahnarzt Kempten Dr. RaschkeWenn es um Zahnfüllungen geht unterscheidet die Zahnmedizin zwischen Zementfüllungen, Kunststofffüllungen und Keramikfüllungen. Amalgam ist in der EU bereits teilweise als Füllmaterial verboten, in Deutschland dürfen Risikogruppen (Schwangere und Kinder) nicht mehr so versorgt werden. Die Zahnarztpraxis Dr. Raschke in Kempten hat sich der Umweltzahnmedizin verschrieben. Daher liegt uns die Nachhaltigkeit unseres Tuns besonders am Herzen und wir lehnen Zahnfüllungen aus Amalgam bereits seit Jahren ab. Gerne klären wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Füllmethoden auf. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für eine persönliche und individuelle Beratung zur Verfügung.

Zementfüllungen – Wenn es schnell gehen muss

Zementfüllungen sind im Normalfall lediglich Provisorien mit ungenügender Randdichtigkeit und mangelnder Stabilität. Daher besteht eine gesteigerte Bruchgefahr der Füllung oder gar des Zahnes. Außerdem bieten Zahnfüllungen mit Zement keinen Schutz vor Zahnfäule, der sogenannten Karies. Um die Lebensdauer von Zementfüllungen zu verbessern werden gelegentlich Metalle wie Silber, Kupfer oder Kunststoffbestandteile mit fraglicher Verträglichkeit beigemengt. Dies wirkt sich allerdings negativ auf die Verträglichkeit, die sogenannte Biokompatibilität, aus. Als umweltmedizinische Praxis lehnen wir diese Stoffe daher ab, auch wenn sie die Nachteilen der Zementfüllungen etwas verbessern. Stattdessen bieten wir Ihnen eine Auswahl von metallfreien Zahnfüllmaterialien.

Zahnfüllungen aus Kunststoff: Dem Amalgam auf der Spur

Kunststoffe (oder sogenannte Composite) weisen deutliche Vorteile gegenüber Zement als Füllmaterial auf, erreichen aber die Lebensdauer, die Dichtigkeit und die Stabilität des Amalgams noch nicht. Amalgam muss aufgrund des beigemengten Quecksilbers, Silbers, Kupfers, Zinns und Zinks als potentiell giftig oder allergieauslösend eingestuft werden. Ein Verbot wird in den nächsten Jahren auch in der gesamten EU kommen. Kunststofffüllungen beinhalten Weichmacher, sogenannte Phatalate (HEMA, TEGDMA) die individuell Allergie auslösend oder gar giftig sind. Das enthaltene Bisphenol A wird an den Hormonrezeptoren als Östrogen erkannt (Pseudohormonwirkung) und wirkt dann auf den Körper wie das weibliche Hormon. Dies ist unerwünscht und kann gesundheitsgefährdend sein.Durch intensive Recherchen haben wir für unsere Green-Dent- Reihe ein Kunstofffüllungsmaterial gefunden, welches die genannten kritischen Bestandteile nicht beinhaltet. Somit wird die Verträglichkeit verbessert.

Keramikfüllungen haben die Nase vorn

Die Langzeitstabilität und die Randdichtigkeit von Keramikfüllungen liegt deutlich über der der bereits genannten Möglichkeiten, aber auch über der früheren „ Gold- Standard“-Lösung: Einer gegossenen Metallfüllung mit beilegiertem Gold , das sogenannte Gold-Inlay. Da diese Metalle aus einer Vielzahl von Einzelmetallen bestehen, sind sie nicht ausreichend korrosionsstabil. Das bedeutet, dass sich kleine Metallteilchen lösen können und so oft Auslöser für eine allergiebedingte lokale oder systemische Entzündungen mit Fernwirkung sind. Metalle können auch individuell giftig sein. Folglich ist die Keramikfüllung die beste Lösung: Es werden keine allergisierenden oder giftigen Stoffe freigesetzt. Die Langzeitstabiltät ist sehr gut und die Dichtigkeit durch Präzision und Klebetechnik ebenfalls. Die Schicht des Keramikklebers ist extrem dünn und hat keinen nennenswerten Kontakt zur Mundhöhle. Trotzdem verwenden wir nur kleinste Mengen Kleber, der keine oben benannten kritischen Stoffe beinhaltet. Auch hier haben wir erfreulicherweise ein Produkt gefunden, welches unsere Green- Dent-Reihe vervollständigt.

Gerne bietet Ihnen die umweltzahnmedizinische Praxis Dr. Raschke die Möglichkeit, gesundheitlich unbedenkliche Füllungen an Ihren Zähnen vornehmen zu lassen. Damit wir die für Sie individuell passende Lösung finden können, nehmen wir uns in einem persönlichen Beratungsgespräch viel Zeit für Sie. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Zahnarzt in Kempten, wir freuen uns auf Sie!