Zahnersatz-Kosten – Finanzierung, Ratenzahlung oder Zahn-Zusatzversicherung?

Zahnersatz-Kosten -Finanzierung, Ratenzahlung  oder Zahnzusatzversicherung? | © Initiative proDente e.V.

Als Patient interessiert Sie die Frage nach den Zahnersatz-Kosten und nach den verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung Ihrer individuell gewünschten Versorgungslösung durch Ratenzahlung oder mittels einer Zahnzusatzversicherung. In unserer Zahnarztpraxis Dr. Raschke in Kempten profitieren Sie von der Versorgung mit Kronen und Zahnersatz, den wir aus biokompatibler, das heißt für den Körper äußerst gut verträglichen Materialien (z.B. Keramik oder aus dem Sonderkunststoff PEEK) herstellen.

Welche Art des Zahnersatzes wird übernommen?

Wie in vielen Fällen entspricht die biokompatible und kosmetisch bzw. ästhetisch anspruchsvolle Versorgung in unserer Praxis nicht der Kassenversorgung, bzw. der Standardversorgung. Diese soll laut der Vorschrift im Sozialgesetzbuch (SGB V) „ausreichend, zweckmäßig und (kassen)-wirtschaftlich“ sein. Dies bedeutet: Kronen und Brücken aus Nichtedelmetall oder einer sogenannten Sparlegierung mit einer Teilverblendung oder einer Klammerprothese aus einer Chrom-Kobald-Molybdän Legierung mit einer Verunreinigung oder bewusster Zugabe von Nickel. Den Lückenschluss mit Implantaten sieht die Kassenversorgung nicht vor. Wählt der Patient eine kosmetisch, funktionell und/oder eine bioverträglich höherwertige Lösung, ist der Kassenzuschuss in Relation zur Wertigkeit der Versorgung gering.

Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?

Die privaten Krankenversicherungen bezuschussen häufig einen Großteil der anfallenden Zahnersatz-Kosten nach deren tariflicher Großzügigkeit – die im Einzelfall enttäuschend sein kann. Die Beihilfe gibt noch einen Teil Kostenhilfe dazu, wobei die Bestimmungen Erstattungsausschlüsse enthalten. Kostensicherheit erhalten Sie durch einen präzisen und verbindlichen Heil- und Kostenplan. Die Versicherung kann Ihnen die nicht erstattungs- fähigen Restbeträge genau benennen. Der Begriff Kostenvoranschlag wird dem fachlichen und zeitlichen Aufwand nicht gerecht.
Gesetzlich versicherte Patienten haben üblicherweise mit einem höheren Eigenanteil zu rechnen. Der sog. Festkostenzuschuss richtet sich weniger nach der Versorgungsart, sondern orientiert sich am Zahnbefund. Der Eigenbehalt kann durch lückenlos nachgewiesene Vorsorgeuntersuchungen reduziert werden. Diese werden im sogenannten Bonusheft dokumentiert. Wird eine kleine Zahnlücke alternativ durch ein Implantat geschlossen, gibt es in diesem Ausnahmefall den sog. Brückenzuschuss für die Implantatlösung. Dies ist der einzige Fall, bei dem eine Implantatversorgung direkt bezuschusst wird.

Finanzierung der Zahnersatz-Kosten durch eine Zahnzusatzversicherung

Als Ergänzung zu den genannten gesetzlichen Zuschüssen durch die Krankenkasse lohnt es sich in einigen Fällen, für die Finanzierung des Restbetrages eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Hier ist jedoch der Leistungsinhalt vor Abschluss der Versicherung genau zu überprüfen. Der Vermittler hat hier eine Pflicht zur verständlichen und dokumentierten Aufklärung. Wichtig ist zu überprüfen, ob die Zusatzversicherung nur die ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Kassenstandartlösung bezuschusst oder auch eine gewünschte höher- oder höchstwertigste Versorgung bezuschusst. In der Regel ist dann auch der Tragekomfort deutlich besser. Beachten Sie, dass die Versicherungen häufig einen aktuellen Zahnbefund vor dem Abschluss des Vertrags fordern. Hier dürfen Sie Zahnprobleme nicht verschweigen, sonst kann die Versicherung die Zahlung später verweigern oder den Vertrag rückwirkend unwirksam machen. Ein bereits eingetretener Schaden kann also im Normalfall nicht versichert werden. Schließen Sie Ihre individuelle Zahnzusatzversicherung deshalb frühzeitig ab und holen Sie vorab ausreichend Informationen zu den verschiedenen Preis-Leistungs-Angeboten ein. Ein Blick auf die Waizmanntabelle kann hilfreich sein.

Den Zahnersatz durch Teilzahlungen finanzieren

Sollten Sie sich monatliche Kosten zur Zusatzversicherung wohlüberlegt gespart haben, aber die Ersparnis nicht zweckgebunden anlegt haben, können wir Ihnen mit einem Teilzahlungsmodell zur Wunschversorgung verhelfen. Die Abrechnung erfolgt über unsere Abrechnungsgesellschaft, welche etwa 5 Prozent der Rechnungssumme einbehält und nicht an uns auszahlt. Die Abrechnungsgesellschaft gewährt Ihnen über diesen einbehaltenen Betrag nach vorausgehender individueller Überprüfung eine Teilzahlung über derzeit 6 Monate ohne jegliche Zinsen oder Verwaltungsgebühren. Wir subventionieren auf diese legale Art ihre Teilzahlung. Danach berechnet Ihnen die Zahnärztliche Abrechnungsgesellschaft aus dem Restbetrag übliche Zinsen wie eine Verbraucherbank. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen mit Ihrer Hausbank zu sprechen, um nicht in den unberechtigten Verdacht der Kreditvermittlung zu kommen. Ihre Hausbank kann bei entsprechender Sicherheit unter Umständen günstiger sein.

Haben Sie weitere Fragen zur Versorgung mit herkömmlichem oder Implantat getragenem Zahnersatz? Vereinbaren Sie einen Termin in der Zahnarztpraxis Dr. Raschke in Kempten. Gerne beraten wir Sie zu Ihren persönlichen Möglichkeiten, sowie zu den genau entstehenden Kosten.