Ganzheitliche Belastungsdiagnostik und Therapie dank wissenschaftlicher Umweltzahnmedizin

Quelle: Initiative proDenteImmer mehr Menschen leiden unter chronisch entzündlichen Erkrankungen. Selten denken Ärztinnen und Ärzte aber auch Heilpraktiker/innen daran, dass die Krankheitsursache im Sinne einer Fernwirkung aus der Mundhöhle stammen kann. Auslöser können Zahn- oder Kieferherde oder eingebrachte, unverträgliche Zahnmaterialien sein.

Die moderne Umweltzahnmedizin hat das Ziel, unsere Patienten vor krank machenden Faktoren aus dem Mundraum zu schützen (Prävention), bzw. von krank machenden Faktoren curativ zu befreien. Hierzu bedarf es nicht nur einer jahrzehntelangen Erfahrung als zahnärztlicher Ganzheitsmediziner, sondern auch einer profunden wissenschaftlichen Ausbildung in Werkstoffkunde, Immunologie und Toxikologie.

Wer vermeiden will, dass Zahnbehandlungen seinem Körper oder seiner Psyche schaden, sollte sich an einen Umweltzahnmediziner wenden. Der Zahnarzt Dr. Hans-Jürgen Raschke aus Kempten im Allgäu hat die Methode und die Philosophie der ganzheitlichen Umweltzahnmedizin seit langer Zeit in sein ganzheitliches Behandlungskonzept integriert.

Hier möchte er Patienten über die Vorteile und den Nutzen der Umweltzahnmedizin aufklären:

Was ist die Umweltzahnmedizin?

Behandlungsschwerpunkt der Umweltzahnmedizin sind chronisch entzündliche Krankheiten, deren Ursprung in der Mundhöhle versteckt liegen können. Verbreitete chronische Entzündungskrankheiten sind Allergien, Osteoporose, Diabetes, Rheuma und Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Magen, Darm und Schilddrüse bis hin zur Depression und Burnout. Auch Autoimmunerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Diabetes Typ 1 oder MS können  durch Belastungen aus dem Mundraum gefördert werden.

Die Zahl dieser chronisch entzündlichen Erkrankungen steigt stark, insbesondere auch bei noch jungen Patienten. Oft können nur die Symptome der Krankheit z.B. durch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison oder Schmerzmittel gelindert werden. Die Ursache wird meistens nicht gefunden. Hier fehlt es am therapeutischen und diagnostischen Weitblick.

Die Ursachen der chronischen fernwirkenden Entzündungen können Zahnherde wie wurzelbehandelte Zähne, tote/teiltote Zähne ohne Wurzelbehandlung, Zahnwurzelentzündungen, Entzündungen an zahnlosen Kieferknochenstellen, aber auch Zahnbetterkrankungen der Parodontose/Parodontitis sein. Ferner können alle in den Mund eingebrachten Fremdmaterialen wie Metallegierungen, Kunststoffe, Zemente, Kleber, Wurzelfüllmaterial , Knochenersatzmaterialen und Implantate individuell belasten und systemisch (ganzkörperlich) wirkende Entzündungen auslösen. 

Wie arbeitet die ganzheitliche Zahnmedizin?

Die Umweltzahnmedizin basiert zuerst auch auf der allgemeinmedizinischen Zahnheilkunde, richtet sich aber interdisziplinär aus. Dies bedeutet aktives Networking mit anderen medizinischen Disziplinen zur Heilung oder Gesunderhaltung unserer Patienten. Jedoch bedarf es einer stetigen und jahrelangen, nachuniversitären Fort- und Ausbildung jenseits der gelehrten Schulzahnmedizin.

Basis dieses Premiumkonzeptes sind überdurchschnittliche Kenntnisse in den physikalischen und chemischen Eigenschaften der Zahnmaterialen, der Immunologie und der Toxikologie,aber auch die Kenntnis über valide wissenschaftlich abgesicherte Test- und Diagnoseverfahren. Nur damit können wir unseren Patienten eine diagnostische und therapeutische Sicherheit bieten.

Wir lehnen die Form der Allergietestung über die Haut ab, da die aufgebrachten Stoffe toxisch belastend sein können oder eine noch nicht ausgebildete Allergie erst auslösen können. Dort wo die Wissenschaft an Ihre Grenzen stößt, erachten wir es als statthaft, auch sog. ganzheitliche Außenseitermethoden diagnostisch anzuwenden.

Zahnersatz und Implantate aus Keramik aus der Sicht der Umweltzahnmedizin

Zahnarzt Dr. Raschke in Kempten legt in seiner ganzheitlichen Zahnarztpraxis mit der Umweltzahnmedizin großen Wert auf biokompatiblen Zahnersatz. Denn moderne und ästhetisch natürliche Materialien wie Vollkeramik sind für den Körper gut verträglich und belasten den menschlichen Organismus i.d.R. nicht. Beschwerden, toxische Belastungen und Allergien können durch Keramik-Zahnersatz beseitigt bzw. verhindert werden. Aber auch neuartigste und hochverträgliche Sonderkunstoffe wie z.B. PEEK sind in der ganzheitlichen Umweltzahnmedizin eine willkommene Materialalternative. Das Ziel sollte auch aus elektrochemischer Sicht (Mundströme!) eine metallfreie Mundhöhle sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Zahnarztpraxis Dr. Hans-Jürgen Raschke, bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin oder auch in der DEGUZ-Infobroschüre!