Umweltzahnmedizin: Gefahr durch Kunststoff-Füllungen

Umweltzahnmedizin, Amalgam, Kunststoff-Füllungen! | Zahnarzt Dr. Raschke, KemptenFüllungskunststoffe oder sogenannte „Composites“ sollen Amalgam als verhältnismäßig kostengünstige Alternative ersetzen. Der Vorteil liegt darin, dass das Material im Gegensatz zu Amalgam metall- und vor allem quecksilberfrei ist. Quecksilber ist giftig (Nervengift) und kann darüber hinaus Allergien auslösen. Das aus dem Amalgam freigesetzte Quecksilber nimmt der Körper über die Mundschleimhaut oder den Magen-Darm-Trakt auf (siehe Blogbeitrag „Amalgam“). Nach der Aufnahme lagert es sich dauerhaft im Gehirn, im Nerven- und Fettgewebe ein und wird extrem langsam abgebaut und ausgeschieden. Aus diesem Grund hat sich Ihr Zahnarzt in Kempten, Dr. Hans-Jürgen Raschke, der Umweltzahnmedizin verschrieben. Biokompatibler Zahnersatz und Zahnmaterialien sind ein Steckenpferd der Zahnarztpraxis.

Kunststoff-Füllungen – eine Alternative zu Amalgam?

Als die gesundheitsschädigende Wirkung von Amalgam bekannt wurde, versuchten sich viele Hersteller an Alternativen: Kunststoff-Füllungen boomten auf dem Markt. Jedoch wurde bekannt, dass aus den Kunststoff-Füllungen freigesetzte Monomere wie HEMA (Hydroxyethylacrylat), TEGDMA 8 Triethylenglykoldimetacrylat oder BisGMA (Bisphenol-A-Glycidylmethacrylat) ebenfalls vom Körper aufgenommen werden. HEMA und TEGDMA werden zu cancerogenen (krebserregenden) und mutagenen (Erbgut verändernden) Epoxyverbindungen umgewandelt. Zudem können diese Stoffe Allergien auslösen. Auch Benzoylperoxid, was als Katalysator zur Aushärtung dient, kann Allergien auslösen. Derartige Sensibilisierungen oder Allergien bleiben in der Regel ein Leben lang bestehen. Der oben beschriebene Stoff Bisphenol-A hat dabei noch eine weitere Nebenwirkung: Es wird an den Östrogenrezeptoren fälschlicherweise als Östrogen erkannt und bringt so den Hormonhaushalt des Körpers durcheinander.

„Greenline-Dent“: Biokompatible Zahnfüllungen

Dies ist nur ein kleiner Abriss über die potenzielle Gefahr, die in Kunststoff-Füllungen schlummert. Da sich unsere Zahnarztpraxis der Umweltzahnmedizin verschrieben hat, haben wir uns auf die Suche nach gut verträglichen und erprobten Materialien gemacht und wurden fündig: „Greenline-Dent“. Die Composite-Füllungen mit einem hohen keramischen Füllanteil sind frei von HEMA und TEGDMA. Spezielle Aushärteverfahren machen das Gefüge löslichkeitsstabiler und sorgen so dafür, dass der Kunststoff weniger chemische Stoffe freisetzt. Die beste Alternative hinsichtlich Verträglichkeit und Langlebigkeit stellen natürlich nach wie vor vollkeramische Füllungen dar. Diese werden mit einer kleinen Menge biokompatiblen Zement (aus unserer „Greenline-Dent“-Reihe) dauerhaft zementiert. Dabei ist „Greenline-Dent“ kein Handelsname, sondern eine exklusive Auswahl der Praxis an Zahnmaterialien, die gut bzw. am besten vertragen werden.

Wir, das Team der umweltzahnmedizinischen Praxis um Dr. Raschke, beraten Sie gerne hinsichtlich biokompatibler Zahnmaterialien. Gemeinsam finden wir die für Sie optimale Lösung. Zudem können wir wissenschaftliche, nicht belastende Testungen über das Blut oder den Speichel durchführen.