Parodontitis: Gibt es eine wirkungsvolle Alternative zu Antibiotika?

Quelle: Initiative proDenteEine Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) ist eine Entzündungskrankheit, die auch im Zusammenhang mit der Allgemeingesundheit betrachtet werden sollte. Denn die Parodontose führt unbehandelt nicht nur zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und schließlich Zahnverlust, sondern bildet immer auch ein unerwünschtes Einfallstor für Bakterien in den Gesamtorganismus. Aber auch in der unbehandelten Zahnfleischtasche bilden sich lokal Entzündungsmediatoren, sog. Zytokine, welche in den gesamten Körper über das Blut vagabundieren und damit systemisch an jeder Stelle des Körpers krankmachend wirken können. Die Krankheitsbilder, die Sie auslösen bzw. unterstützen, können äußerst vielfältig sein.  Deshalb empfiehlt die klassische Schulmedizin bei schwereren Parodontitisfällen die Anwendung von Antibiotika. Wer allerdings die Einnahme von Antibiotika umgehen möchte, findet  in der modernen Lasertechnik eine echte Antibiotika-Alternative.

Welche Therapieschritte sind bei einer vorliegenden Parodontose erforderlich?

Eine frühzeitig diagnostizierte Zahnfleischentzündung kann mit professionellen Zahnreinigungen gestoppt werden. Starke Entzündungen erfordern als schulmedizinische Ergänzung die Einnahme von Antibiotika.

Die Antibiotika-Gabe ist allerdings nicht ganz unproblematisch: Es können Unverträglichkeiten bis hin zu schwerwiegenden allergischen Vorfällen lauftreten; gleichzeitig besteht das Problem, dass Bakterien unempfindlich (resistent) werden gegenüber dem Antibiotika. Das Antibiotikum kann dann nicht mehr im Notfall gegen die resistent gewordenen Bakterien wirken und ist damit wirkungslos. Hat das Antibiotika eine Allergie auf sich selbst im Körper gebahnt, kann es nicht angewendet werden, um den Patienten nicht in eine lebensbedrohliche allergische Krise zu stürzen.  Deshalb kommt in der Zahnarztpraxis Dr. Hans-Jürgen Raschke die moderne Low Level Softlaser-Technik in Kombination mit einem umfassendes Prophylaxe-Konzept zum Einsatz.

Die Laser-Technik: Eine alternative Behandlung in der Parodontologie

Die antimikrobielle, photothermale Softlaser-Therapie ist eine besonders schonende alternative Behandlungsmethode und kann in allen Fällen die Gabe von Antibiotika überflüssig machen – denn das Licht des Lasers tötet deutlich mehr und deutlich effektiver krankmachende Bakterienspezies ab als die herkömmliche Antibiotikagabe. Um alle Bakterienarten zu erreichen müssten oft 2 verschiedene Antibiotika ergänzend eingenommen werden.

Wie verläuft eine Behandlung mit dem Low Level Laser?

Zunächst wird ein spezieller, verträglicher Photosensitizer in die Zahnfleischtaschen eingebracht, der sich ausschließlich an die Bakterien heftet und durch einen Softlaser aktiviert wird. Es wird Sauerstoff freigesetzt, der die Bakterien abtötet. Intensiver ist jedoch der Effekt, dass nur das angefärbte, markierte Bakterium ganz streng begrenzt den Lichtstrahl absorbiert und dadurch nur streng begrenzt und gesteuert das Bakterium erwärmt. Dadurch stirbt es ab, ohne dass die Umgebung Schaden nehmen könnte. 

Sprechen Sie uns an – wir helfen gerne weiter in der Zahnarztpraxis Dr. Hans-Jürgen Raschke in Kempten!