Minimalinvasive Implantologie

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KÜSSE – ein Glücksmoment, Seelenbalsam, für den man nie zu alt ist

Dank minimalinvasiver Zahn-Implantate!
Der Wunsch nach festsitzendem Zahnersatz (Brücken, Kronen) anstelle von herausnehmbaren Prothesen ist heute mit minimalinvasiven Implantationsmethoden leicht und kostengünstig zu erfüllen. Sollte herausnehmbarer Zahnersatz dennoch unumgänglich sein, können Implantate einen sicheren Halt gewährleisten. Diese Versorgung wird als sog. Implantat getragener, herausnehmbarer Zahnersatz bezeichnet.
Bei bestehendem Zahnersatz können nachträglich eingesetzte Implantate Halt und Komfort verbessern.
Oft bleibt jedoch der Wunsch nach Implantaten aus Angst vor Implantations-Schmerzen und Implantat-Kosten unerfüllt. Wir geben Ihnen hier ausführliche Informationen zum Thema Implatation und beantworten Fragen, die in unserer Beratungssprechstunden häufig gestellt werden:


Gibt es Langzeiterfahrungen?


Ja, das Konzept wird seit über 30 Jahren weltweit erfolgreich angewendet. Das Implantat-Design und die Oberfläche der künstlichen Wurzel wurden stets perfektioniert.

Ist der Eingriff schmerzhaft? Gibt es danach Schwellungen und Schmerzen?


Bei Titanimplantaten erfolgt eine kleinst dimensionierte Pilotbohrung im Knochen, bei Keramik-Implantaten ist eine etwas größere Bohrung erforderlich. Das Zahnfleisch selbst wird dabei nur ganz selten aufgeschnitten. Dadurch entstehen in sehr seltenen Einzelfällen Schwellungen und leichte Schmerzen.

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung, danach wird vorsichtshalber sofort eine Schmerztablette verabreicht. Eine weitere Tablette für die Nacht wird meist nicht mehr benötigt.

Lassen sich auf den Implantaten Brücken und fester herausnehmbaren Zahnersatz befestigen?


Es können sowohl kleine als auch große, festzementierte Brücken befestigt werden. Auch die sichere, lagestabile Befestigung jeder Form des herausnehmbaren Zahnersatzes ist möglich.

Bei Fehlen oder Verlust von einzelnen Zähnen kann der Sitz des bisherigen Zahnersatzes verbessert und stabilisiert werden. Damit werden die Restzähne vor Über- und Falschbelastungen geschützt. Aufwändige Neuanfertigungen können somit vermieden werden.

Welches ist das bessere Material in der Therapie? Titan oder Keramik?


Mit Titan-Implantaten kann das minimalinvasive Konzept in seiner ursprünglichen Form konsequent umgesetzt werden. Bei der Verwendung von Keramik-Implantaten ist die Bohrung etwas grösser. Einige Hersteller haben die Rauigkeit der Keramik-Oberfläche deutlich verbessert, sodass die Knochenaufheilung heute unproblematisch ist.

Welches Implantat ist besser verträglich – Keramik oder Titan?


Zirkondioxid-Keramik ist z.Z. immunologisch absolut unbedenklich.

Titan gibt es in verschiedenen Reinheitsgraden:
Titan Grad 5 ist abzulehnen, da bewusst Aluminium, Vanadium, Nickel u. weitere Metalle beigefügt werden. Es kommt gerne zu Allergien auf die Zusatzmetalle, die nicht nur lokal, sondern im ganzen Körper wirken. Viele Implantate oder Hilfsteile (Schrauben/Aufbauten) sind aus Grad 5. Das Risiko auf vorzeitigen Implantat-Verlust oder auf eine Unverträglichkeit steigt.

Wir bevorzugen Titan Grad 4 (Reintitan), da auf die o.g. Metalle verzichtet wird. Rein-Titan verursacht i.d.R. keine Allergien. Jedoch können Titandioxid-Partikel körpereigene Abwehrzellen (Fresszellen) zu einer immunologischen, aber nicht allergischen, Abwehrreaktion bewegen. Das Implantat-Verlustrisiko ist erhöht, aber geringer als bei Titangrad 5. Das Risiko lässt sich mit nicht belastenden Tests im immunologischen Labor bestimmen oder ausschließen. Auch die persönliche Entzündungsneigung spielt eine Rolle, dies kann sehr einfach mit einem Mundabstrich festgestellt werden.

Die Entscheidung, welches Material für den Patienten das geeignetste ist bedarf einer ausgiebigen Beratung und individuellen Beurteilung.

Ist ein chirurgischer Knochenaufbau notwendig?


In der Regel – Nein.
Das minimalinvasive Titan-Implantat vergrößert und dehnt den Knochen. Gleichzeitig wird die porige Knochenstruktur unbemerkt verdichtet. Der Patient spürt diese Verbesserung der Knochenbreite und Knochendichte während der Implantation nicht. Dieser positive Effekt ist bei Einsatz von Keramik-Implantaten geringer ausgeprägt.

Die Hersteller von Keramikimplantaten arbeiten konsequent an der Optimierung von Material und Oberfläche, um die Knochenaufheilung positiv zu unterstützen.

Synthetisches Knochen-Ersatzmaterial und Knochenmaterial tierischer Herkunft betrachten wir in puncto Verträglichkeit als problematisch. Untersuchungen eines renommierten immunologischen Labors bestätigen unsere Bedenken.

Wie gut ist die Erfolgsprognose des minimalinvasiven Verfahrens gegenüber der konventionellen Methode?


Trotz der erwähnten Risiken gilt eine Zahnimplantation generell als sehr sicher und die Langzeitprognosen sind sehr hoch. Die Erfolgsquote ist bei konventioneller und minimalinvasiver Methode als gleich gut anzusehen. Die Komplikationsquote während der Heilung dürfte mit der minimalinvasiven Implantat-Therapie – ohne Schnitt und ohne größere Knochenchirurgie – allerdings spürbar geringer sein.