Die Gesundheitsgefahr – „Mundbatterie“ durch verschiedene Metalle

Kommt es durch unterschiedliche metallische Zahnwerkstoffe zu einem „Metallmix“ im Mund, entstehen  bedenkliche elektrochemische Wechselwirkungen, die als „galvanischer Effekt“ bezeichnet werden: Es fließt Strom im Mund.

Losgelöste geladene Metallteile vagabundieren im Speichel und werden über die Schleimhaut oder den Verdauungstrakt aufgenommen. In besonderen Fällen verspürt der Patient einen metallischen Geschmack und Mundbrennen. Die freien geladenen Metallteilchen können den gesamten Körper systemisch sensibilisieren (Allergie) oder Ihre giftige (toxische) Wirkung entfalten.

Diesen Symptomen gehen wir konsequent auf den Grund:
Allergien weisen wir über einen nicht belastenden Bluttest  (LTT) nach, eine möglicherweise giftige Metallmenge wird über einen Speicheltest bestimmt. Ferner entstehen elektromagnetische Felder in unmittelbarer Nähe zum Gehirn.

Das ehemalige Bundesgesundheitsamt hat bereits am 1.August 1993 „ Empfehlungen zur Risikominimierung bei der Auswahl und Verarbeitung von zahnärztlichen Gusslegierungen und Dentalloten“ herausgegeben. Leider hat diese wertvolle, an alle Zahnärzte verschickte Schrift wenig Beachtung gefunden. Wichtige Tipps aus dieser Schrift

  • Verzicht auf jegliche Metalle (auch Amalgam)
  • Verzicht auf einen Metallmix aus verschiedenen Metallen
  • Verzicht auf Lötungen
  • Ordnungsgemäße Verarbeitung der Metalle (Guss und Politur)
  • Kein Beimischen von Fremd- und Altmetallen
  • Die gesundheitlichen Nebenwirkungen sind nur selten im Mund spürbar.
  • Die systemischen (ganzkörperlichen) Beschwerden können extrem vielfältig und unspezifisch sein. Sie gehen von A wie Akne bis zu Z wie Zungenbrennen.

Als ganzheitliche, wissenschaftlich orientierte, umweltzahnmedizinische Ambulanz kennen wir die  notwendigen Diagnose- und Therapieverfahren. Zum Wohle unserer Patienten wird daher in der Zahnarztpraxis Dr. Raschke in Kempten schon seit vielen Jahren eine metallfreie Zahnmedizin erfolgreich umgesetzt.