Diabetes und Zahnfleischprobleme

Diabetes - Quelle: Initiative proDenteEine Zahnfleischentzündung oder Gingivitis wird hauptsächlich durch Zahnbelagsbakterien (Plaque) ausgelöst. Diese wirkt gleich doppelt schädigend: Zum einen greift sie mit den von ihr produzierten Säuren den Zahnschmelz an, zum anderen setzt sie Stoffwechselprodukte frei, die das Bindegewebe zwischen Zahn und Zahnfleisch zerstören – ein Prozess, der zu Zahnfleischschwund , Knochenschwund und letztlich zur sog. Parodontose (Parodontitis), einer Zahnbetterkrankung führen kann.

Von besonderer Bedeutung ist die Mundhygiene für Diabetiker. Studien belegen eine Wechselwirkung zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis. Erkrankungen des Zahnbettes behindern ein optimales Einstellen der Blutzuckerwerte, was wiederum die Behandlung einer Parodontitis erschwert. Zudem kann ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel dazu führen, dass Diabetiker heftiger als gesunde Menschen auf die Reize der Plaque-Bakterien reagieren. Diabetesbedingte Wundheilungsstörungen kommen erschwerend hinzu. Diese können sich besonders negativ bemerkbar machen, wenn Implantate zum Einsatz kommen sollen, denn Implantationserfolge setzen stets einen guten Gesundheitszustand des Mundes voraus.

Umfassende Mundhygiene zur Vermeidung von Zahnfleischentzündung und Parodontitis ist für Diabetiker daher noch wichtiger! Erreicht wird die bestmögliche Mundpflege durch einen optimal eingestellten Blutzuckerspiegel, aber vor allem durch regelmäßige engmaschige zahnärztliche Betreuung , durch professionelle Zahnreinigungen und  ggf. durch eine Photodynamische Lasertherapie ( z.B. EMUNDO).

Mit einem Dioden-Laser werden nebenwirkungsfrei Bakterien eliminiert – eine ganzheitliche Antibiose ohne Nebenwirkung eines Antibiotikums.

Unser Team in Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Raschke, Kempten informiert Sie gerne ausführlich zu diesem Thema.